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Leider lassen sich die Artikel des Blogs nicht chronologisch sortieren. Der neueste Beitrag steht oben, dann folgen die älteren Artikel. Der Beginn der Reise ist also ganz unten zu finden. Wer unsere Reise von Anfang bis Ende in der richtigen zeitlichen Reihenfolge ansehen möchte, muss sich leider erst einmal durchklicken bis zum 30. August 2010. Dann bei den einzelnen Artikeln bitte bis zur Überschrift scrollen, von dort kann man von oben nach unten lesen und muss dann wieder die Überschrift des nächsten Artikels suchen.

Das ist ein wenig lästig. Vielleicht liest das mal einer der Macher von WordPress und spendiert eine Sortierfunktion, so dass der Blog dann wirklich flüssig von Anfang bis Ende gelesen werden kann. Wir wären dankbar für einen Hinweis, falls jemand eine Idee zur Änderung hat oder eine Reiseblog-Seite kennt, die solch eine Sortierfolge aufweist: bitte Info an leick@gmx.net

Viel Spass beim Lesen unserer Erlebnisse! Und: nur keine Bange – nachmachen!!

Am Morgen des 29. gab es ein bescheidenes Hotelfrühstück. Anschließend fuhren wir mit einem Taxi zum Flughafen und hoben pünktlich 12.10 Uhr Ortszeit ab. Es regnete in Adelaide, und über ganz Australien hatte sich bis kurz vor Darwin eine dichte Wolkendecke ausgebreitet.

Nach problemlosem Flug landeten wir pünktlich in der Zwischenstation Hong Kong, hatten dort 2 Stunden Aufenthalt und kostenlosen wireless Internetzugang (!).

In Frankfurt landeten wir am 30. kurz nach 6 Uhr Ortszeit und konnten in aller Ruhe in einem ICE bequem und entspannt nach Leipzig fahren.

Gegen 12 Uhr stiegen wir auf dem Hauptbahnhof  aus und erreichten damit nach vielen erlebnisreichen Tagen wieder den Ausgangspunkt unserer Reise.

Bei bestem Wetter wachten wir auf, frühstückten ausgiebig erstmals (und letztmals) outdoor und packten dann wehmütig unsere Sachen zusammen.

Ein letztes Mal besuchten wir den dicht am Flughafen gelegenen Pazifikstrand, steckten unsere Füße ins Wasser und fuhren dann ins Hotel, um unser Zimmer zu beziehen und die Rucksäcke abzulegen.

Anschließend gaben wir unser fahrbares Wohn-Schlaf-Kochzimmer wieder ab. Die Zeit reichte noch für einen 2-stündigen Rundgang in Adelaide. Die Stadt gefiel uns recht gut, sie ist ziemlich sauber, hat einen sehr schönen botanischen Garten und es gab immer wieder “Public Toilets”, die wie üblich in Australien kostenlos zu nutzen sind, und jede Menge Straßenmusikanten.

Zunächst unternahmen wir in Murray Bridge eine kleine Stadtbesichtigung.

Anschließend fuhren wir nach Hahndorf, das auf dem Weg nach Adelaide liegt. Hübsches Städtchen! Aber auch etlicher Rummel um die deutsche Vergangenheit.

Nachmittags ging es weiter nach Adelaide und dort auf einen direkt am Pazifik gelegenen Big4-Campingplatz, sauber und sehr gut ausgestattet. Heute wurden wir wieder mit gutem Wetter verwöhnt und konnten sogar einen Sonnenuntergang am Ozean bewundern.

Morgen müssen wir unseren Camper abgeben und übermorgen startet unser Rückflug – schade! Ein bisschen Wehmut verspüren wir schon, wenn wir an unsere schönen Erlebnisse auf diesem Kontinent mit seinen freundlichen Einwohnern denken.

In Robe gingen wir zunächst ins beheizte Schwimmbad. Danach gab es Stehbankett. 2 dieser elsterähnlichen Vögel sangen uns im Chor etwas vor und wollten auch etwas vom Frühstück abhaben.

Dann fuhren wir durch den Coorong-Nationalpark – eine ziemlich eintönige Fahrt, unterbrochen durch einen Walk zum Pelikan-Brutgebiet.

Abends kamen wir in Murray Bridge an, unternahmen noch einen Spaziergang an den Murray River und beendeten den Tag bei Rotwein und Käse.

Limestone = Kalkstein

Heute verabschiedeten wir uns von den Grampians. Am Straßenrand winkten uns Kängurus zu, Emus und Rehe versteckten sich in der Ferne.

Dann fuhren wir mit kleineren Zwischenhalten bis an die Pazific-Küste, die wir bei Beachport erreichten. Herrlich blaues Wasser! Wunderschön angelegter “Scenic Drive”! Während der heutigen Fahrt überquerten wir die Grenze zwischen Victoria und South Australia, wobei wir die Uhren 1/2 Stunde zurückstellten.

Am Abend kamen wir in Robe an, einem beliebten Küstenort. Hier besteht die Küste aus Kalkstein und hat deshalb mitunter recht bizarre Formen.

Ein Strandspaziergang auf der windabgewandten Seite dieser Halbinsel beendete den heutigen Tag.

Wir konnten heute mehrere Wasserfälle sehen – echte Wasserfälle, nicht solche aus den Wolken! Die beeindruckendsten davon waren natürlich die McKenzie-Fälle.

Wunderschöne Ansichten und Aussichten gibt es hier, auch Tiere lassen sich ab und zu sehen. Kängurus, Emus und ein seltsames Schuppentier bekamen wir zu Gesicht.

Und das Tollste: Es hat heute nicht geregnet!

 

Wir konnten heute noch viele Kilometer Great Ocean Road erleben, sehr stürmisch, wie man auf dem Foto sieht, aber wenigstens nicht nass.

Kurz vor Warrnambool endet bzw. beginnt diese großartige Küstenstraße. In Warrnambool, einer auffällig sauberen und ordentlichen, hübschen Stadt, gibt es unter anderem einen niedlichen Leuchtturm und ein historisches Küstenstädtchen.

Wir konnten dann den Wolken davonfahren und bei Sonnenschein (!) einen weiteren sehr malerischen Küstenort – Port Fairy – besuchen. Dort leisteten wir uns nochmals Fish’n Chips, wurden wieder von den Wolken eingeholt und fuhren anschließend in die Grampians, eine Bergkette im westlichen Victoria mit vielen Sehenswürdigkeiten. Wie wird uns das Wetter in den nächsten Tagen mitspielen und was werden wir wirklich anschauen können?

Bei schönstem Sonnenschein fuhren wir los. Nach kurzer Zeit wurden wir von einem lebensmüden Koala gebremst, der mitten auf der Straße saß. Wir mussten ihm einen Schubs geben, um ihn von diesem warmen Ort zu verscheuchen – der nächste Laster hätte ihn überfahren.

Bei Kenneth River sahen wir wieder Koalas, und dann noch einmal am Cape Otway.

Vorher konnten wir bei Maits Rest uralte dicke Ash Trees (wir klären zu Hause, was das heißt) und Farnbäume sehen.

Dann trübte sich das Wetter ein, und die berühmten 12 Apostel und die Küste hier konnten wir nur bei Sturm und strömendem Regen bewundern – wie schade!

Diese Straße ist ein Erlebnis! Und auch das, was es links und rechts zu sehen gibt – Abstecher lohnen sich, wie z. B. zu den Erskine Waterfalls. Das heute blendend schöne Wetter ist natürlich das Tüpfelchen auf dem i.

Auf Philipp Island konnten wir “nur” Möven und Pelikane beobachten, die Seehunde waren gerade beim Fischen, wie ein Ranger erklärte.

Dann ging es weiter in Richtung Great Ocean Road, nämlich mit der Fähre von Sorento nach Queenscliff. Melbourne ließen wir rechts liegen. Wir wollen Natur und nicht unbedingt Städte sehen.

Vormittags “walkten” wir exzessiv durch den WP N. P. (“spazieren gehen” trifft nicht richtig zu).

(In Yanakie gleich nach dem WP N.P. gab’s den bisher besten Double Shot Espresso, den wir bisher in Australien tranken. Er schmeckte hervorragend und wirkte von 13 Uhr bis Mitternacht!)

Dann fuhren wir mit Um- und Abwegen auf Philipps Island. Dort konnten wir abends noch die Pinguin-Parade beobachten – leider mit strengem Fotoverbot und noch strengerer Überwachung.

Heute gab es wieder eine extrem stürmische Fahrt. Unser hoher Campervan wurde heftig hin und her geschüttelt, es war schwer, ihn in der Spur zu halten.

Unter anderem besuchten wir auf Grund einer Insider-Info das leider sehr vom Sturm gezauste Port Albert (hier gab es die bisher besten Fish’n Chips, wir mussten nur hungrige Möven abwehren) …

… und erreichten leider erst gegen Abend den Wilsons Promontory Nationalpark. Aber die Zeit reichte noch für einen Strandspaziergang und um Emus und Wombats zu sehen.

 

Wie bereits in den letzten Tagen war auch diese Etappe schwierig zu meistern, denn es gab sehr starken Seitenwind, der unseren immerhin 2,65 m hohen Campervan heftig  hin und her stieß. Mehr als 90 km/Std. sind da nicht drin, meistens weniger. Auch auf der heutigen Etappe sahen wir viele interessante Dinge und schöne Natur, wie z. B. den Drummer Rainforest Walk …

… oder das Cape Conran.

Neben Wellensittichen, lauten Papageien und Kakadus (die ebenfalls immer sehr laut und zänkisch sind), gab es heute auch andere Vögel zu sehen: Früh bei der Abfahrt spazierten vor unserem Camper die “Rotbrustvögel”, die immer paarweise auftreten, nachmittags schnatterte ein Gänsepaar neben der Info in Orbost, und heute abend auf dem Campground begrüßte uns ein Entenpärchen. Schwarze große Raben haben hier Rufe wie Katzen oder weinende Babies, Vögel, die wie Elstern aussehen, singen ausgesprochen melodisch.

Heute wollten wir eine längere Strecke auf dem Weg nach Melbourne fahren, schafften aber nur 310 km. Besondere Highlights: eine regionale Veranstaltung in Moruya,

das Lighthouse-Museum in Narooma

und ein ganz besonderer Strandabschnitt: Mystery Bay.

Wir sahen uns heute den Sonnenaufgang am Strand von Bulli an und fuhren dann weiter nachSüden.

In Kiama fotografierten wir die 2 Leuchttürme und das berühmte “Blowhole” (Blasloch), eine Naturbildung, aus der unter bestimmten Umständen bis zu 20 m hohe Wasserfontänen spritzen können. Ein ganze Gruppe von Walen schwamm zu dieser Zeit an der Landzunge vorbei und spielte spritzend im Wasser, nah genug, dass wir es sehen konnten, aber zu weit für unsere Fotoapparate.

Am Nachmittag besuchten wir Jervis Bay, einen Teil eines Nationalparks unter Aborigine-Verwaltung, und besichtigten dort einige Naturschönheiten, leider bei nicht ganz so schönen Wetterbedingungen. Am Eingang des Nationalparks hing eine Unwetterwarnung wegen Starkregens und heftigen Stürmen! So war es dann auch, aber mit kurzen sonnigen Zwischenabschnitten.

Wir verabschiedeten uns von Sydney und fuhren auf dem Grand Pacific Drive nach Süden, zunächst durch den Royal National Park und an die Pazific-Küste, die immer wieder fasziniert.

 

Wellenreiten ist ein sehr beliebter Sport.

 

Heute wanderten wir ein wenig im Regenwald unter den “3 Sisters” und kehrten dann mit Hilfe der Scenic Railway und der Glasboden-Seilbahn zum Ausgangspunkt zurück.

Anschließend fuhren wir 50 km weiter zum botanischen Garten, wo wir zunächst in den europäischen Teil gerieten und uns dort zwischen Schwertlilien, Flieder, Pfingstrosen und Gewürzpflanzen etwas fehl am Platze fühlten. Dann schauten wir uns weiter um. Großartig angelegt und sehr hübsch anzusehen!

Anschließend ging es zurück nach Sydney.

Wir mieteten eine Bustour zur Besichtigung  von 2 der Jenolan-Höhlen. Damit hatten wir mal Zeit und Muße, beim Fahren ausgiebig die herrliche Landschaft zu bewundern.

Die Jenolan-Caves sind ein riesiges Höhlensystem. In manche dieser Höhlen werden zu bestimmten Zeiten geführte Touren unternommen.

Wir konnten 2 der Höhlen besuchen.

Lucas-Höhle:

Orient-Höhle:

Nach der Rückkehr nach Katoomba reichte die Zeit noch für eine Besichtigung der 3 Schwestern, unmittelbar am Ort gelegen:

die 3 Sisters (3 Schwestern)

Jetzt sitze ich in unserem gemütlichen Camper-Van und bereite diesen Beitrag vor. Irgendwann, wenn wir mal wieder Zugang haben, wird alles ins Internet geschickt.

unser gemütliches rollendes Schlafzimmer

Wir übernahmen heute in Sydney wieder einen gemütlichen Camper-Van, packten ein und fuhren in die Blue Mountains westlich von Sydney. Dieses Wald- und Gebirgsgebiet ist ungefähr so groß wie Sachsen und bietet eine Fülle von Attraktionen. Es ist von Sydney aus in 1 bis 2 Stunden zu erreichen und touristisch sehr gut erschlossen. Auf einem schönen Car-Park in Katoomba mieteten wir eine Power-Site (Stellplatz mit Strom- und Wasseranschluss) und erkundeten in den nächsten 1 1/2 Tagen die Gegend. Die Jahreszeit entspricht ungefähr unserem Mai, gerade sind die Narzissen verblüht und in den Gärten stehen riesige blühende Rhododendren in den herrlichsten Farben. Anfang November gibt es hier in Blackheath ein Rhododendren-Festival.

Wieder 4 Uhr aufstehen und Fahrt zum Sunrise-Viewing-Point. Wir wollten diesmal einen anderen Ort aufsuchen, wurden dort aber von einer Rangerkontrolle auf die allgemeine Viewing-Area verwiesen.

Danach wanderten wir noch ein wenig am Uluru, sahen Felsmalereien der Aborigines und viele der ihnen heiligen Stätten und fuhren anschließend zum Airport, wo wir unser Auto abgaben und wieder zurück nach Sydney flogen.

Der Flug war eine gute Gelegenheit, an den Blog-Beiträgen zu basteln.

4 Uhr wecken, waschen, Minifrühstück, 4.45 Abfahrt zum Sunrise Viewing Point. Dort erlebten wir andachtsvoll den Sonnenaufgang am Uluru und konnten bestaunen, wie der Berg im frühen Sonnenlicht erglühte.

Anschließend unternahmen wir eine anstrengende Wanderung in den beeindruckenden Kata Tjutas.

Abends fuhren wir auf den “richtigen“ Sunset-Viewing-Point und waren hier viel dichter dran als gestern. Wir blieben stehen. bis es dunkel wurde. Ein so klarer und plastischer Sternenhimmel wie hier ist in Leipzig nie zu sehen. Beeindruckend war, daß die Milchstraße wie ein dichtes Nebelband erschien. Gegen 20.30 Uhr kam ein Ranger und forderte zum Verlassen des Nationalparks auf, nicht ohne uns freundlicherweise noch ein paar Sternbilder zu zeigen.

Erste Überraschung: das Resort am Kings Canon ist ein Spitzenhotel. Zweite Überraschung: Sonnenschein.

Der Kings Canon bietet atemberaubende Anblicke.

Am Nachmittag ging weiter zum Ayers Rock Resort, wo wir noch einen Blick auf den Uluru bei Sonnenuntergang erhaschen konnten – allerdings ohne zu fotografieren, denn in der Eile hatten wir sämtliches Equipment im Auto gelassen.

 

Überraschung am frühen Morgen: abziehender Regen, aufkommender Sonnenschein und Regenbogen. Nach einem Spaziergang zur Glen Hellen Gorge starteten wir, um wie geplant über den Mereeni-Loop zum Kings Canon zu fahren. Nachdem wir aber in neue Regengüsse gerieten, achstief auf der Gravelroad im roten Schlamm schlingerten und nur noch im Schritttempo vorwärts kamen, trotz Allradantrieb, drehten wir kurzerhand um und fuhren die große Runde über Alice Springs, eine bedeutend längere Strecke, dafür aber auf Asphalt.

Südlich von Alice Springs hörte der Regen allmählich auf. Während der Fahrt konnten wir kein rotes, dafür aber ein unerwartet grünes Land, blühende Pflanzen, parkähnliche Landschaften und am Kings Canon sogar den Sonnenuntergang bewundern.

 

Wir standen heute zeitig auf, nutzten das Hotelfrühstück und fuhren dann ab in Richtung Glen Helen. Dabei gab es aber viele Zwischenstops wegen der Sehenswürdigkeiten, die am Namatjira Drive sehr zahlreich sind:

Der Desert Park Alice Springs zeigt die Klimazonen Australiens, die Pflanzen und Tiere, die Nutzung durch die Ureinwohner und noch viel, viel, mehr. Wir verbrachten 2 1/2 Stunden in diesem Objekt und hätten den ganzen Tag hier sein wollen. Hochinteressant und wundervoll gestaltet! Schon allein deswegen lohnt die Reise nach Alice Springs.

Simpsons Gap war das erste der noch folgenden weiteren Naturwunder.

Dann folgte Standley Chasm, auch ein Durchbruch durch die Felsen. Nach jedem Schritt ein neues Ah! und Oh!

Das Ellery Creek Bighole war nur mit Kanus zu bewältigen. Normalerweise soll man durchlaufen können.

In der Serpentine Gorge wurden wir von einem Wolkenbruch bis auf die Haut durchnässt. Wo man meist trockenen Fußes durchkommt, stand das Wasser mehr als 2 Meter hoch, der Wanderweg war ein Bach geworden.

Die Ochre Pits sind ein Heiligtum der Aborigines, hier wird Farbe zur Körperbemalung gewonnen.

In der Oriston Gorge kamen wir nicht weit, schon der erste kleine Teich war so stark angeschwollen, dass kaum ein Durchkommen war. Aber es gab atemberaubende Ansichten und Fotomotive!

Kurz vor dem Dunkelwerden kamen wir in Glen Helen an.

Fast pünktlich startete unser Flugzeug in Sydney und brachte uns nach Alice Springs, wo wir am frühen Nachmittag ankamen (1 1/2 Stunden Zeitunterschied zu Sydney). Hier übernahmen wir ein Allrad-Fahrzeug, einen Nissan Patrol, den wir 2 Stunden später wieder umtauschten gegen einen Nissan Pathfinder, weil die Klimaanlage nicht funktionierte.

Von wegen Rotes Zentrum und staubig! In Alice Springs gibt es große Pfützen, viel Grün, viele Blüten, im sonst ausgetrockneten Flußbett steht es hier und da Wasser, die Wetterkarte zeigt eine Riesenwolke über dem Zentrum Australiens, während die Küsten rundum wolkenfrei sind. Der Regen verfolgt uns also sogar hierhin.

Wir haben uns hier mit Wasser, Obst und Trockenfrüchten eingedeckt – 85 Dollar! Die Preise sind hier enorm hoch. Unser Hotel ist Spitze. Wir wollen heute abend noch Schwimmbecken und Whirlpool nutzen.

Der heutige Tag hat uns wirklich positiv überrascht. Liebe Verwandte zeigten uns die Innenstadt, und das bei Sonnenschein! Wir waren begeistert von dem Flair rund um den Harbour/Hafen, die Freude und Lebenslust der Leute hier.

Es war in den letzten Tagen zwar feucht und kalt, aber der heutige Tag übertraf alles bisherige. Manchmal schaffte es der Scheibenwischer nicht mal im Schnellgang, das Wasser wegzuwischen. Dennoch gab es – wenn auch selten – schöne Gelegenheiten, um sich die Beine zu vertreten.

So richtig viele Kilometer schafften wir heute nicht, wir gönnten uns ab und zu aber einen Ausstieg aus unserem Camper, um etwas zu besichtigen oder einfach mal einen “Short Black”, einen Espresso, für uns zu kochen. Davon hier einige Eindrücke:

In Port Macquarie:

im Koala-Hospital

Sea Acres – Regenwaldspaziergang

Tacking Point Lighthouse

im Camden Haven River in North Haven konnten wir Delphine beobachten

Der östlichste Punkt Australiens liegt am Cape Byron. Wir erwischten sogar einen der 8 Parkplätze unterhalb des Leuchtturmes und konnten vom Kap aus Wale beobachten, die an der Küste entlang nach Süden zogen – leider aber so weit weg, dass ein Foto nicht möglich war.

Wir kamen heute auf dem Caravan-Park “Harbour View” in Hervey Bay an, wo man an der Rezeption gleich wusste, was wir wollten: Whalewatching und Tagestour auf Fraser Island. Am frühen Nachmittag enterten wir die “Tasman Venture” und fuhren westlich von Fraser Island nach Norden. Wir konnten Wale aus nächster Nähe sehen: Mutter mit Kind, ganze Gruppen, flossen- und schwanzschlagend, sich drehend, springend – manche tauchten direkt unter unserem Schiff hindurch, was schon etwas unheimlich war. Ein großartiges Erlebnis, diese riesigen Tiere fast zum Greifen nah zu beobachten! Und dazu schien auch noch die Sonne!

 

die "Tasman Venture" mit absenkbarer Plattform, Unterwassermikrofon und Unterwasserfenstern

Westküste von Fraser Island

lautes Platschen

beinahe zum Greifen nah

gewaltig, wenn so ein Koloss aus dem Wasser springt

und mit einem grossen Spritzer wieder in den Wellen landet

Mutter und Kind ganz dicht am Boot

Am 24.09. gab es langanhaltenden Regen. Heute, am 25.09., war das Wetter womöglich noch schlechter als gestern. Dauerregen bis 16 Uhr!

Der Regen war entweder sehr heftig oder kam als Wolkenbruch herunter. Leider können wir deshalb die Carnarvon Gorge nicht besichtigen, die ist überschwemmt und die Zufahrt unpassierbar. Auch auf den Besuch der Küste verzichteten wir, Yeppoon im Dauerregen ist auch nicht das Highlight. Aber dafür sahen wir die Capricorn Caves (Höhle) und das entschädigte für fast alles.

Ein Insider empfahl uns die Cania Gorge, zu der wir morgen fahren werden. Wir sind gespannt, was uns da erwartet.

Leider fielen die Besichtigungen der Finch Hatton Gorge und des Eungella Nationalparks komplett ins Wasser – buchstäblich. Auf dem Weg zur Finch Hatton Gorge war die Straße an vielen Stellen überflutet, wir kamen nicht durch.

In den Bergen regnet es hier ununterbrochen und viel, es ist ja noch Regenzeit. Und auf dem Weg nach Eungella kehrten wir wieder um.

Tiefhängende Wolken, Nebel, strömender Regen, da macht Regenwaldbesichtigung nicht wirklich Spaß. Nun sind wir wieder auf dem Weg an die Küste und haben in einem sehr ordentlichen Van-Park in Sarina Quartier bezogen.

 

Ein wundervoller Tag!

Mit der Voyager, einem 23-m-Katamaran von whitsundaycruise, ging es zu 3 Inseln.

Zunächst besuchten wir den Traumstrand Whitehaven Beach,

dann gab es einen Lunch, danach ging es zur Hook-Insel zum Schnorcheln und auf ein Glasbodenboot,

und zuletzt konnten wir auf Long Island wandern.

Auch wenn sich zum Schluss der Himmel eintrübte, es war ein herrlicher, voll ausgefüllter Tag!

Nach einem Erholungstag mit Einkauf und Ausruhen brachen wir zu den Undara Lava Tubes auf, schafften den Weg wegen anderer Highlights nicht ganz. In Kuranda bewunderten wir die “Birdworld”, eine riesige Vogelvoliere zum Begehen mit an Menschen gewöhnten Vögeln,

und liefen anschließend in strömendem Regen einen Trail durch den Regenwald,

fuhren dann weiter zu einem Naturwunder, einem Würgefeigen-Baum,

und zu den Malanda- und den Millaa-Millaa-Falls.

Dann hatten wir Mühe, einen Campground zu finden. Am nächsten Morgen ging es weiter zu den Lava Tubes, wo wir 13 Uhr an einer Führung teilnehmen konnten.

15.30 Uhr starteten wir zur Weiterfahrt und erreichten wegen ganz schlechter Straßen erst bei Einbruch der Dunkelheit einen Van Park in Greenvale. 7 Uhr ging es weiter Richtung Townsville. Wir übernachteten auf einem nicht ganz ruhigen Campground und fuhren heute, am 22. September, weiter nach Airlie Beach.

Von dort aus wollen wir morgen eine Tagestour zu den Whitsunday-Inseln unternehmen.

Hallo, ihr Daheimgebliebenen!

Nach langer Reise haben wir bereits die ersten tollen Erlebnisse hinter uns! Zunächst aber landeten wir nach 12 Stunden Flug in Hongkong,

konnten uns dort eine Stadtrundfahrt organisieren und anschließend in einer Travel-Lounge duschen, ruhen und essen. Mitternacht ging es dann weiter ins tropische Cairns, wo wir am Vormittag ankamen und uns in einem Hotel ein Zimmer geleistet hatten. Dusche, Pool, Strandbar – alles da zum Wohlfühlen. Den Nachmittag nutzten wir zum Kennenlernen von Cairns.

Nur mit dem Schlafen hat es bisher nicht so geklappt. Wenn es hier Nacht ist, steht unsere innere Uhr noch auf “früher Nachmittag”.

Am 15.10. übernahmen wir unseren Apollo-Campervan (schönes Stück – ganz neu!)

und dann ging es los auf die australischen Straßen. Linksverkehr! Zweispurige Kreisverkehre! Drückt die Daumen, dass wir hier hier immer die richtige Spur erwischen!

In der Nähe von Cairns fanden wir einen ruhigen Campground. Von hier aus buchten und unternahmen wir für Donnerstag eine Tagestour in den Regenwald (mit ganz beeindruckenden Erlebnissen)

und eine weitere für den Freitag zum Schnorcheln am Great Barrier Riff.

Beide Touren waren ganz hervorragend organisiert!

Am Freitag erwischte mich bei der Rückfahrt zum Hafen leider die Seekrankheit. Heute gab es noch Nachwehen, deshalb legten wir einen halben Ruhetag ein und füllten unsere Lebensmittel-Vorräte auf. Morgen, am 19.10., wollen wir vormittags die Umgebung erkunden und ab Mittag in die Atherton Tablelands fahren.

Wenn es klappt. werden wir mal wieder von uns hören lassen. Liebe Grüße an Euch alle

von Andrea und Christian

Am 12.09.2010: Abfahrt Leipzig Hbf. 7:10 Uhr. Abflug Frankfurt/Main 13:55 Uhr.

Mit großer Spannung erwarteten wir diesen Tag. Wochenlang wurde gerätselt und diskutiert, was wir mitnehmen müssen, was nicht. Wir besuchten mehrmals unseren Outdoor-Shop Tapir, sprachen immer wieder im Reisebüro vor (B&T), wälzten Reisebücher, sichteten Karten, durchstöberten http://www.australien-info.de und die Reisebine (http://www.reisebine.de/) und waren nie ganz fertig mit unserem Reiseprogramm – wir sind es noch immer nicht. Ausserdem war noch so viel zu tun im Haus und im Garten. Erst schien es uns Ewigkeiten zu dauern bis zum Reiseantritt, dann rückte der Termin mit rasender Geschwindigkeit näher, und jetzt dauert es nur noch Stunden, bis wir das Haus abschliessen und uns mit Herzklopfen auf den Weg machen.

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